UKW-Antennen zum Radioempfang

UKW-Antennen sind die Antennen, mit denen man Rundfunk auf der Ultrakurzwelle (UKW) empfangen kann. UKW-Rundfunk lässt sich in fast allen Ländern im VHF-Band II zwischen 87,5 MHz und 108,0 MHz empfangen. Einige Länder nutzen aber nicht das ganze Spektrum, sondern nur einen Bereich davon.

So hat es mit UKW begonnen

Die erste UKW-Übertragung überhaupt fand 1925 zwischen Jena und Kahla statt, dies war die erste UKW-Übertragung der Welt. Mit Hilfe aus Draht gebastelter Antennen wurde das Signal aufgefangen und einigermaßen hörbar wieder gegeben. Seit dem entwickelte sich die Radiotechnik im UKW Bereich immer weiter. Weil die Reichweiten der UKW Sender beschränkt sind, mussten die UKW-Antennen eine besondere Bauart aufweisen, um möglichst starken und konstanten Empfang der ausgesendeten Informationen zu gewährleisten. So gibt es UKW-Antennen in Kreuzform, in Spiralform oder in L-Form, um je nach Höhe und Beschaffenheit des Mastes möglichst viele Sender empfangen zu können.

Wünscht man einen starken Empfang eines bestimmten Senders, kommt man mit einer Richtantenne am besten zurecht. Diese UKW-Antennen können auch schwache und weiter entfernte Sender brauchbar empfangen. Der Nachteil einer Richtantenne besteht darin, dass sie exakt ausgerichtet sein muss. Um mit einer Richtantenne doch mehrere Sender empfangen zu können, lassen sich auch Motoren anbauen, die die UKW-Antenne dann in die jeweils Voreingestellte Position bringt. Dabei haben Antennen mit stärkerer Richtwirkung eine bessere Ausgangsspannung und können seitlich einfallende Sender besser unterdrücken.

Für den normalen Radioempfang werden an Stereoanlagen oftmals Wurfantennen mitgeliefert, die aber nicht immer unbedingt den besten Radioempfang gewährleisten, da sie nicht die richtige Länge haben und sich nicht exakt auf die gewünschten Sender ausrichten lassen.