Stabantennen vorgestellt

Für die vielfältigen Bereiche, in denen Funkwellen übertragen werden, gibt es eine Reihe unterschiedlicher Antennen. Die klassischen Stabantennen sind dabei eindeutig die am meisten verbreitetsten Antennen. Hinsichtlich der Ausbreitung der Funkwellen unterscheidet man dabei zwischen Antennen mit Richtwirkung, wie beispielsweise die sogenannte Satelliten-Schüssel oder den sogenannten Richtbeam, der vom Aussehen her gewisse Ähnlichkeit mit der klassischen Fernsehantenne von früher hat.

Technik der Stabantenne

Die Stabantennen haben im Gegensatz dazu keine Richtcharakteristik. Hierbei breiten sich die Funkwellen horizontal gleichmäßig in alle Richtungen aus. Die Verwendungsbereiche für Stabantennen sind sehr vielfältig. Sei es auf dem Auto für das Autoradio oder das Mobiltelefon, sei es als Antenne für den CB-Funk oder den Amateurfunk. Die Länge der Stabantennen richtet sich dabei nach der verwendeten Frequenz. Um hier die optimale Abstimmung mit der benutzten Funkfrequenz zu gewährleisten, werden oft Spulen aus Kupferdraht im Antennenfuß integriert.

Gerade wenn eine solche Antenne nicht nur zum Empfang sondern auch zum Senden verwendet wird, ist es besonders wichtig auf das sogenanntes Stehwellenverhältnis zu achten. Andernfalls kann die Benutzung einer nicht abgestimmten Stabantenne dazu führen, dass ein Funkgerät dadurch Schaden erleidet. Auch hinsichtlich der Platzierung einer solchen Antenne gibt es viele Möglichkeiten. Sie können ihren Aufstellungsort sowohl auf dem Hausdach als auch als Zimmerantenne finden. Stabantennen gibt es auch in den unterschiedlichsten Materialien.

Während sie früher meist aus Aluminium hergestellt wurden, werden sie heute gerade für den Außenbereich meist aus Kunststoff gefertigt. Dieses hat den Vorteil, dass sie den Witterungsverhältnissen gegenüber unanfälliger sind. Im Handel ist eine Stabantenne je nach Qualität und Verarbeitung in unterschiedlichen Preissegmenten erhältlich.