Dachantennen, Technik und Möglichkeiten

Die Dachantenne wird auch allgemein als Hausantenne bezeichnet. Mit Hilfe dieser Antenne wird der Empfang von Radio- und Fernsehprogrammen gewährleistet. Die Anbringung erfolgt, wie auch der Name schon aussagt auf dem Dach des Wohnhauses oder an einer ähnlich erhöhten Stellung. Häufig wird diese von den Bewohnern des Hauses gemeinschaftlich genutzt. Wenn man heute von der Hausantenne spricht, bezeichnet man damit die Aufgabe, die sie übernimmt, nämlich die Streuung des Signals bis hin zur in der Wohnung befindlichen Anschlussdose für den Fernseh- und Radioempfang. Man findet sie immer seltener auf Dächern, da heute die Techniken Kabelfernsehen und „Satellitenschüsseln“ vorherrschend sind.

Welche Arten von Dachantennen gibt es?

Wenn man sich eine Dachantenne anschaut, dann stellt man fest, dass diese sich aus mindestens zwei Antennen zusammensetzt, die übereinander an einem Metallmast angebracht sind. Beim Empfang von Signalen für Fernsehprogramme nutzt man sogenannte Yagi-Antennen. Diese ist eine Richtantenne mit einem Dipol und sie dient zum Empfang oder dem Senden von elektromagnetischen Wellen. Zur Ausnutzung maximaler Möglichkeiten werden Yagi-Antennen auf den jeweiligen Senderstandort ausgerichtet.

Für spezielle Frequenzbereiche, wie VHF und UHF benötigt man eigene Antennen. Zum Empfang von UKW-Wellen kann man verschiedene Antennentypen verwenden. Mit einer sogenannten Dipolantenne kann man nur leistungsstarke Hörfunkfrequenzen im nahegelegenen Umkreis empfangen. Diese Antenne ist gestreckt und besteht aus einem Metallstab oder aus einem Draht. Sie kann zum Senden als auch zum Empfang genutzt werden. Die Dipolantenne dient der Umwandlung von elektromagnetischen Wellen und hochfrequenten Wechselstrom.

Mit einer Yagi-Antenne kann man unter gewissen Umständen auch weiter weg gelegene Senderstandorte anpeilen. Nur in den seltensten Fällen reichte eine einzige Antenne zum Empfang von TV-Programmen aus. Wenn alle Programme, die man empfangen konnte, im UHF-Bereich gesendet wurden, war es ausreichend eine Antenne auf dem Dach oder einem ebenso hochgestellten Platz anzubringen. Als aber einige Sender anfingen auf VHF-Kanälen zu senden, wurde es mit dem Empfang schwierig und man musste eine zweite Antenne anbringen. Die eine Dachantenne empfing dann den UHF-Bereich und die andere dann die VHF-Kanäle.

Für den Empfang von DVB-T (Digital Video Broadcasting Terrestrial), also den digitalen erdgebundenen Video-Rundfunk, kann man in der Regel die herkömmlichen Dachantennen weiterverwenden. Es ist unter Umständen möglich, dass man noch einmal eine Neuausrichtung der Antenne vornehmen muss. Dies ist erforderlich da es, im Vergleich zum analogen Fernsehen, für den Empfang von DVB-T nicht so viele Fernsehumsetzer und Füllsender gibt. Die Antenne muss ggf. um 90 Grad in der Längsachse gedreht werden, je nach der Polarisation.

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